Meine ersten Erfahrungen in Erwachsenenbildung konnte ich in der hessischen Lehrerfortbildung machen. Walter Giere von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung holte mich in sein Team, das Seminare zum Themenkreis sozial-emotionales Lernen in der Schule anbot. Zu den überwiegend gruppendynamisch orientierten Teamern gehörten u.a. Edda und Horst Brück, Karlheinz Geißler und Gotlind Kasper. In der Teamkombination Walter Giere, Ulrike Koester, Edda Brück und ich boten wir über mehrere Jahre das Seminar Liebe – Angst – Aggressionen. Zum Umgang mit Gefühlen in der Schule an, das sich sehr schnell als ein Renner erwies und bei hessischen Lehrerinnen und Lehrern eine zeitlang berühmt-berüchtigt war.

Dann waren Ulrike Koester und ich Teamer in der Seminarreihe des HILF zum Thema Spielen in der Schule. Die Zusammenarbeit mit dem HILF fand wenig später seine Fortsetzung in dem Fortbildungsprojekt Horror- und Gewaltvideos mit Eberhard Meyer.

Egbert Haug von der Abteilung Fort- und Weiterbildung des Elisabethenstiftes (Darmstadt) bat mich schon in den Anfängen meiner Arbeit an der HSFK zu Seminaren für Erzieherinnen. Diese Seminare dort fanden ihre produktive Fortsetzung in der Zusammenarbeit mit Marianne Dittmann, heute: Mara Anders. Unser damaliger Themenkreis:
Brave Mädchen – böse Buben?

Einen weiteren Schwerpunkt meiner Fortbildungstätigkeit fand ich mit dem Thema Interkulturelles Lernen. So wurde ich u.a. gemeinsam mit Gudrun Nagel zu Seminaren von dem Personalamt der Stadt Frankfurt engagiert.

Mit fortschreitender Berufserfahrung und nach Abschluss einer gruppenanalytischen Weiterbildung konnte ich auch Supervision anbieten. Interessenten waren Teams in vorschulischen Einrichtungen, Kollegien in Grundschulen sowie Rektoren verschiedener Schultypen. Diese Angebote machte ich zum Teil mit Ko-Leitung (z.B. mit Annelinde Eggert Schmid-Noerr)

In zahlreichen Forschungsprojekten (Integration oder Polarisierung, Leitung männlich/weiblich u.a.) konnte ich die Erfahrungen aus diesem Aspekt meiner Tätigkeit verwerten. Sie bildeten die Grundlage für die Entwicklung des Forschungsdesigns Fortbildungsstudie.