Demokratie leben lernen – von Anfang an. Auf dem Weg zur Demokratieerziehung in Kindertagesstätten, HSFK 2006, 84 Seiten

Demokratie leben lernen

Demokratie fällt nicht vom Himmel, sie ist in der Geschichte hart erkämpft worden. Ihre Stabilität und Weiterentwicklung hängt u.a. auch davon ab, wie ihre Grundsätze und Verfahrensweisen von Eltern in der Familie und von Pädagogen in Bildungseinrichtungen an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. In der Fortbildungsstudie „Demokratie leben lernen“ der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung erarbeiteten pädagogische Fachkräfte gemeinsam mit Wissenschaftlern Zugangsweisen und Angebote für eine Demokratieerziehung von Anfang an. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Unterscheidung zwischen pädagogischer Partizipation als Hilfe zur Entwicklung und demokratischer Orientierung in Entscheidungsprozessen gelegt. Die Broschüre enthält methodische Vorschläge, wie man selbst kleinste Kinder mit demokratischen Ritualen vertraut machen kann. Zudem werden grundlegende und vorbereitende Gedanken vorgestellt, die zur Planung, Durchführung und Evaluation einer solchen Pädagogik notwendig sind.
(Volltext als pdf-Datei; ca. 5 mb)

mit Joachim von Gottberg und Magdalena Kladzinski:
Krieg in Bildschirmmedien. Zur politischen Orientierung Jugendlicher zwischen Inszenierung und Wirklichkeit, München 2005, 230 S.

Krieg in Bildschirmmedien

Kinder und Jugendliche in westlichen Demokratien kennen den Krieg vor allem aus den Medien. Auf diese Art und Weise erfahren sie etwas über den weltweiten politischen Diskurs wie z.B.: Wann ist der Einsatz militärischer Kräfte legitim? Welche Folgen bringt der Krieg mit sich? Kann man Kriege verhindern? Der Band versucht gesellschaftspolitische Fragestellungen und didaktische Überlegungen zusammenzuführen, die sich mit der Darstellung des Krieges in Bildschirmmedien beschäftigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sowohl fiktionale Sendungen wie Kriegsfilme und Computerkriegsspiele als auch Fernsehnachrichten. Die Beiträge setzen sich kritisch mit formatspezifischen Visualisierungsstrategien vom Krieg auseinander. Sie zeigen auf, welche Interessen aber auch Gefahren für die politische Orientierung Jugendlicher und ihrer Einstellung zum Krieg hinter medialen Gestaltungskomponenten stecken. Insbesondere werden die die Folgen der Formatverschränkung und Verwischung der Grenzen zwischen Inszenierung (Fiktion) und Wirklichkeit (Information) diskutiert. Die Grundlagentexte liefern Informationen, auf deren Basis Lerninhalte zur Thematik der audio-visuellen Darstellung des Krieges für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen bestimmt werden können. Die vorgeschlagenen didaktischen Zugänge bieten einen Einstieg in das Thema. Dem Band ist eine CD-ROM mit Film- und Spieldatenbanken sowie didaktisches Material in kopierfähiger Form beigelegt.

mit Bernhard Meyer:
Kinder in der Stadt. Multiperspektiven in der Sozialen Arbeit, Norderstedt 2004, 215 S.

Kinder in der Stadt

Kinder und der öffentliche Raum sind Lerngegenstand für Erwachsene. Deshalb stehen psychologische und pädagogische Zugänge zur Lebenswelt von Kindern in öffentlichen Räumen sowie den Implikationen des Themas für die Soziale Arbeit im Mittelpunkt.
– Was ist ein Kind? Was unterscheidet es vom Erwachsenen?
– Wie gestaltet sich das Generationenverhältnis?
– Wozu brauchen Kinder Spielraum? Wie nutzen Erwachsene öffentliche Räume?
– Wie regeln Erwachsene und Kinder ihre Interessengegensätze im öffentlichen Raum?
– Was sind Charakteristika der Orte von Interessenkonflikten zwischen Kindern und Erwachsenen (Spielplatz – Straße – Schulhof)?
– Wie sind sie im Laufe der Geschichte entstanden? Wie haben sie sich entwickelt?
– Welche Formen von und Erfahrungen mit Partizipation zu den speziellen Orten gibt es?
Der multiperspektivische Zugang spiegelt sich auch in den Forschungsarbeiten von Studierenden wieder, die in diesem Sammelband das Ergebnis eines methodischen und didaktischen Konzeptes widerspiegeln, genannt Thematische Kombination.

mit Joachim von Gottberg und Verena Metze-Mangold:
Der Krieg in den Medien, Frankfurt am Main/New York 20

Der Krieg in den Medien

Das Verhältnis von Medien und Krieg ist spätestens seit dem Golfkrieg von 1991 zu einem viel diskutierten Thema geworden. Muss sich die Öffentlichkeit mit einem strategischen Informationsmanagement abfinden? Lässt sich umgekehrt ermessen, wie die Berichterstattung der Medien politische und militärische Aktionen in Friedens- und Kriegszeiten beeinflusst? Die Autoren untersuchen in diesem Band Medienberichterstattungen, Dokumentationen und fiktionale Produktionen nach Aspekten des Verschweigens, der bewussten Falschdarstellung und der Denunziation, aber auch der Konfrontation mit den Strukturen der militärischen und politischen Macht.

mit Regine Mehl, Peter Schlaffer und Mechthild Nauck:
Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Lebensumstände und Bewältigungsstrategien, Frankfurt/M. 2004, 243 S

Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten

In den Kriegs- und Krisengebieten der Welt sind Kinder am meisten beeinträchtigt. Als Opfer natürlicher Katastrophen oder kriegerischer Konflikte haben sie wenig Chancen zu überleben und werden in ihrer Entwicklung kaum unterstützt. Hilfe ist nötig, aber wie können wir betroffene Kinder schützen? Zu dieser Frage liefert der Band ausführliche Informationen: Wie es in den Herkunftsländern aussieht, welche Chancen Flüchtlingskinder auf eine Rückkehr in Frieden haben, wie sich die Krisenerlebnisse auf die Psyche der Kinder auswirken und welche Möglichkeiten sich pädagogisch und therapeutisch bieten, ihnen bei der Integration in einer friedlichen Gesellschaft zu helfen.

mit Thomas Auchter, Ulrich Schulz-Venrath und Hans-Jürgen Wirth (Hrsg):
Der 11. September. Psychoanalytische, psychosoziale und psychohistorische Analysen von Terror und Trauma, Gießen 200

Der 11. September

9/11. – Dieses Datum markiert einen tiefen Einschnitt im Welt- und Selbstverständnis Amerikas und lässt auch die übrige Welt nicht unberührt. Seit den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington steht fest, dass die Bedrohung durch den Terrorismus in der globalisierten Welt eine nie gekannte Dimension erreicht hat und die Angst vor neuen Terroranschlägen wächst. Welche psychologischen, ökonomischen, religiösen, kulturellen und politischen Ursachen hat dieser Terrorismus? Wie funktioniert die Psyche von Selbstmordattentätern? Wie gehen die Angehörigen der Opfer mit dem erlittenen Trauma um? Welche Antworten findet Amerika auf die kollektive Demütigung? Welche psychologischen Auswirkungen haben die Terroranschläge global gesehen? Solchen Fragen gehen Autorinnen und Autoren aus Amerika, Israel und Deutschland in diesem Band nach. Sie stellen Überlegungen zur psychischen Struktur der Selbstmord-Attentäter an und arbeiten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Selbstmord-Attentätern vom 11. 9. und den palästinensischen Selbstmord-Attentätern heraus.

mit Gudrun Nagel:
Alles Machos und Zicken? Zur Gleichstellung von Jungen und Mädchen in Kindertageseinrichtungen, Seelze-Velber 2003, 176 S

Alles Machos und Zicken?

Die Gleichstellung von Jungen und Mädchen in Kindergärten und Horten ist ein häufig propagiertes und wenig erforschtes Thema. Die Fortbildungsstudie „Haus Europa – Gleichstellung von Jungen und Mädchen“, die von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung durchgeführt wurde, ist den konzeptionellen und praktischen Gleichstellungsfragen differenziert nachgegangen. Die Texte in diesem Band beleuchten persönliche, institutionelle und kulturelle Aspekte der Gleichstellung, erörtern typische Problemsituationen und vermitteln Erfahrungen mit geschlechterbewussten Erziehung im Kita-Alltag, auch in Frankreich und England. Es bereichert in innovativer Weise eine Diskussion, in der die Entwicklungsbedürfnisse beider Geschlechter noch zu wenig Beachtung finden.

mit Joachim von Gottberg:
Staatliche Kontrolle und selbstregulative Steuerung. Demokratische Willensbildung am Beispiel des Jugendmedienschutzes, Frankfurt 2002, 216 S.

Staatliche Kontrolle und selbstregulative Steuerung

Freie Information durch Medien ist eine Grundvoraussetzung moderner Demokratien. Medien vermitteln jedoch auch Inhalte, die sich gegen Grundwerte des Staates richten. Am Beispiel Jugendmedienschutz werden die rechtlichen und institutionellen Probleme der Medienkontrolle aufgezeigt.

mit Berthold Meyer:
Integration durch Partizipation. „Ausländische Mitbürger“ in demokratischen Gesellschaften, Frankfurt 2001, 285 S.

Integration durch Partizipation

Renommierte Experten aus Wissenschaft und Politik erörtern, ob Akkulturation oder aber die Ermöglichung einer gleichberechtigten politischen und gesellschaftlichen Partizipation den in Deutschland lebenden Zuwanderern eine erfolgreiche Integration verspricht. Gleichzeitig zeigen die Beiträge, welche Bedeutung die Integration der „ausländischen Mitbürger“ für das gegenwärtige und zukünftige Gesellschafts- und Wirtschaftsleben hat.

mit Cornelius Crans, Joachim von Gottberg und Verena Metze-Mangold (Hg.):
Jugendmedienschutz in Europa, Gießen 2000, 258 S.

Jugendmedienschutz in Europa

Der europäische Jugendmedienschutz steckt noch in den Kinderschuhen, obwohl nach nationalen Kriterien jugendgefährdende Fernsehprogramme über alle Grenzen hinweg ausgestrahlt werden. Die Einstufungen weichen jedoch je nach Land stark voneinander ab, und es ist weder klar, woraus sich diese Unterschiede begründen, noch ob und wie sie überwunden werden können. Das Buch liefert als erstes seiner Art Erfahrungsberichte, Empfehlungen und Anregungen, wie in Zukunft europäischer Jugendmedienschutz gedacht werden könnte.

mit Cornelius Crans, Joachim von Gottberg und Verena Metze-Mangold:
Images sans Frontières: Media Safeguards for Young People in Europe, Gießen 2000, 246 S.

Images sans Frontières

The differences between the individual countries concerning youth media protection are considerable and it exists neither clarity why there are such enormous differences nor whether they could be resolved. The subject poses the same kind of challenge to the reader as does Europe itself: the patchwork of European youth media protection is already busily being woven without the ends of the threads in each country being properly visible. What are we to do about this, in an as yet non-existent polity without political foundation, indeed no foundation at all, in joint democratic decision-making? Apart from anything else, this book will whet the appetite for a (social-science) venture whose final outcome is still far from decided.

mit Elke Schwichtenberg:
Brutal und unkontrolliert. Schülergewalt und Interventionsmöglichkeiten in der Grundschule, Weinheim-Basel 2000, 208 S.

Brutal und unkontrolliert

Die Autoren untersuchen, die vielfältigen Ursachen von Schülergewalt und zeigen, wie in der Grundschule vermittelnd eingegriffen werden kann. In den „Gewaltakten“ bündeln sich viele Faktoren: Elternhaus, Unterrichtsstruktur, Arbeitsbeziehungen im Kollegium, Schulorganisation, äußere Gestaltung der Schule etc. Viele Gewalthandlungen sehen ähnlich aus; dennoch können einzelne Faktoren unterschiedlich beteiligt sein. Für die verschiedenen Zugänge von Lehrkräften, Schulleitung, Erziehungsberatungsstellen und Fortbildungseinrichtungen werden Perspektiven und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt, die der Komplexität des Gewaltphänomens gerecht werden.

mit Bernhard Meyer:
Lernprogramm Demokratie – Möglichkeiten und Grenzen politischer Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Weinheim und München 2000

Lernprogramm Demokratie

Wann, wie und wo kann man Kinder und Jugendliche in Familie, Kindergarten, Schule und kommunaler Öffentlichkeit an demokratische Verhaltensweisen heranführen? Welche Voraussetzungen haben die entsprechenden Lernfelder? Um welche Verhaltensweisen geht es beim „demokratischen Verhalten“ überhaupt? Erziehung wird in diesem Band daraufhin befragt, was sie zu welchem Konzept von Demokratie beiträgt bzw. welche Wünsche an Demokratie als einer politischen Lebensform sich in pädagogischen Konzepten widerspiegeln. Dabei geht es um Anhaltspunkte, welches die für demokratische Verhalten sensiblen Stellen im Beziehungsprozess zwischen Kindern und Erwachsenen sind. Es geht außerdem um die Bedingungen, unter denen demokratisches Verhalten bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Dadurch werden Möglichkeiten und aber auch Grenzen von Pädagogik im Hinblick auf politische Bildung sichtbar.

mit Elke Schwichtenberg:
Grundschule digital , Weinheim-Basel 2000, 208 S.

Grundschule digital

Ging es vor einigen Jahren noch um die Überwindung von Fremdheit gegenüber einem neuen Medium und der Angst vor Technik, so steht heute eher das Problem der didaktisch sinnvollen Einbindung in den Themenkanon der Grundschule und der administrative Umgang mit den entsprechenden Geräten und ihren Möglichkeiten im Vordergrund. Besondere Bedeutung hat bereits an vielen Schulen die Frage nach der Vernetzung der vorhandenen Computer, um die technischen Ressourcen optimal nutzen zu können, sowie die Frage, ob und wie das Internet als ein Kommunikations-, Informations- und Präsentationsmedium genutzt werden kann und sollte. Da es bereits zahlreiche Schulen gibt, die »im Internet stehen«, deutet sich hier eine völlig neue Dimension von Grundschulpädagogik an, die weit über die lokalen, regionalen und nationalen Grenzen hinaus die Möglichkeiten interkulturellen Lernens erweitern kann. In dem Buch sollen neben Fragen, wie man mit der Arbeit am PC im Unterricht beginnen kann, Anregungen für den Umgang mit dem technischen Medium PC gegeben werden. Es wird das aktuelle Software-Angebot auf seine didaktische Brauchbarkeit hin überprüft und die Frage erörtert, wie ein Maschinenpark administriert und gewartet werden muss, um die Ressourcen verlässlich zur Verfügung zu haben. Schließlich wird auf die Anbindung von Schulen an größere Netzwerke bis hin zum Internet eingegangen und anhand von Beispielen vorgestellt, welche Anwendungen möglich und didaktisch sinnvoll sind.

mit Mara Dittmann:
Kindergartenprofile. Praxisberichte für die Ausbildung, Weinheim und Basel 1999

Grundschule digital

Ein aus der Praxis entwickelter Überblick über die wichtigsten Kindergarten-Konzeptionen. Die Einrichtungen stellen sich selbst vor und beantworten folgende Leitfragen:
– Was ist an unserer Einrichtung besonders typisch?
– Wie verläuft das Jahr, der Tag?
– Was bieten und was erwarten wir von den Eltern?
– Wie antworten wir auf die Entwicklungsprobleme der Kinder?
– Wie gestalten wir Übergänge?
Mit Beiträgen aus Kindergärten, die nach Waldorf, Fröbel, Montessori, dem Situationsansatz oder psychoanalytisch orientiert arbeiten, von einem Kinderhaus mit Familiengruppen, einer Kindertagesstätte mit offenen Gruppen, konfessionellen, kommunalen und selbstorganisierten Einrichtungen bis hin zum Waldkindergarten.

mit Urte Finger-Trescher, Harald Grebe und Heinz Krebs:
Brücken und Zäune. Interkulturelle Pädagogik zwischen Fremdem und Eigenem, Gießen 1998

Brücken und Zäune

Die BRD ist seit Jahrzehnten de-facto ein Einwanderungsland. Die Probleme interkultureller Erziehung gehören daher schon lange zum pädagogischen Alltag in Einrichtungen der öffentlichen Erziehung, in Beratungsstellen und in anderen Einrichtungen der Jugendhilfe. Dennoch ist die Gestaltung der multikulturellen Gesellschaft ebensowenig gelungen wie die Umsetzung von Konzepten interkultureller Erziehung. Die politische Integration der Migranten hat noch nicht stattgefunden, und die meisten „ausländischen“ Familien fühlen sich – obwohl z.T. schon seit Jahrzehnten in der BRD zu Hause – immer noch nicht heimisch. In diesem Band werden psychoanalytisch-pädagogische Zugänge zu Migrationserfahrungen und ethnischer Unterschiedlichkeit in verschiedenen pädagogischen Arbeitsfeldern diskutiert. Die psychoanalytische Reflexion der individuellen und der sozialen Folgen sowie der Verarbeitungsformen von Fremdheitsgefühlen gibt Impulse für ein differenziertes pädagogisches Verständnis interkultureller Beziehungsprozesse sowie zur Entwicklung von neuen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten. Das Buch ist der erste größere Versuch der Vertreter Psychoanalytischer Pädagogik, sich mit dem Thema Interkulturelle Erziehung zu befassen und die Möglichkeiten psychoanalytischer Reflexion für die entsprechenden Probleme fruchtbar zu machen. Dabei entstehen aus dem szenischen Verständnis von Beziehungsprozessen ganz andere Ideen als die in den üblichen, meist fruchtlosen pädagogischen Handlungsroutinen.

mit Elke Schwichtenberg:
Computer in der Grundschule. Geräte, didaktische Konzepte, Unterrichtssoftware, Weinheim 1997

Computer in der Grundschule

Der Band macht Lehrer/innen Mut zum Computer-Einsatz in der Grundschule: Es werden erste Schritte im Umgang mit den Geräten ebenso vermittelt wie Informationen zu didaktischen Konzepten und Unterrichtssoftware gegeben. Ohne Computer geht nichts mehr. Schon Grundschüler sammeln mit Begeisterung PC-Erfahrung. Deshalb liegt es nahe, das Medium mit seinen vielfältigen Möglichkeiten bereits in den ersten Klassen einzusetzen. Es motiviert, es kann Individualisierung und Differenzierung fördern und ergänzt sinnvoll andere moderne Unterrichtsformen. Die Autoren dieses Buches berichten, wie man die notwendigen Geräte beschafft, welche Unterrichtsprogramme einsetzbar sind und welche Erfahrungen es im Unterricht und in der Lehrerfortbildung gibt. Die Autoren sind Lehrerinnen und Lehrer, Computerspezialisten, Softwareentwickler und Lehrer-Fortbildner. Das Buch richtet sich vor allem an die Anfänger/innen auf diesem Gebiet.

Erziehung für Europa.Kindergärten auf dem Weg in die multikulturelle Gesellschaft, Weinheim 1997

Erziehung für Europa

Schon lange befinden sich die europäischen Nationalstaaten auf dem Weg nach Europa, ohne dass bisher klar wäre, wie dieses Staatengebilde letztlich aussehen wird. Die soziale Integration hinkt allerdings der wirtschaftlichen und militärischen Europäisierung hoffnungslos hinterher. Dabei gibt es eine ganze Menge von Problemen, die in gemeinsamen Anstrengungen der europäischen Staaten besser gelöst werden könnten. Eines dieser Probleme ist der Weg Europas in die multikulturelle Gesellschaft. Hier ist die europäische Vorschulerziehung besonders gefordert, liefert sie doch die gesellschaftlichen Grundlagen für die interkulturelle Kooperationsfähigkeit der zukünftigen Europäer – sei es im Hinblick auf die europäischen Nachbarländer, sei es im Hinblick auf ausländische Mitbürger oder Immigranten. In dem Buch werden Anregungen gegeben, die multikulturellen Probleme in der vorschulischen Erziehung von einer neuen Warte aus anzugehen: Als „Einwanderer nach Europa“ berichten Erzieherinnen, Wissenschaftler und Politiker von ihren Anstrengungen, ihre staatsbürgerliche Identität im Hinblick auf das zukünftige professionelle Zusammenrücken mit europäischen Kolleginnen und Kollegen zu erweitern. Welche Mühe es kostet, Wege jenseits der utopischen Wünsche nach kulturell unabhängigen Erziehungsmodellen zu finden, wird ebenso beschrieben wie die persönlichen und institutionellen Voraussetzungen, den eigenen Horizont um die europäische Dimension zu erweitern und die Grenzen in den Personen, Teams und Institutionen, die einer solchen Erweiterung entgegenstehen. zu erkennen. Schließlich wird ein bereits existierender Versuch einer europäischen Vorschulerziehung beschrieben sowie ein weltweites Diskussionsforum zu vorschulischer Erziehung präsentiert.

Leitungsfunktion und Lebensgeschichte.Frauen und Männer in Kindertageseinrichtungen, Neuwied 1994, 144 S.

Leitungsfunktion und Lebensgeschichte

In der Industrie macht man sich schon seit längerem Gedanken über Merkmale und Vorteile weiblichen Führungsstils. Im Bereich sozialer Dienstleistungen beginnt man erst allmählich der Frage nachzugehen, wie sich weibliche und männliche Führungsqualitäten voneinander unterscheiden und wie sie sich konstruktiv aufeinander beziehen lassen. In Einrichtungen für Kinder üben häufig Frauen Leitungsfunktionen aus. Ihre Vorgesetzten, die Träger der Einrichtungen, werden in der Regel von Männern repräsentiert. In der Begegnung dieser Frauen und Männer sind noch am ehesten Hinweise auf Probleme und Chancen geschlechtsspezifischer Kooperation zu erwarten. In diesem Sinne vermittelt das vorliegende Buch Ergebnisse und Erkenntnisse einer Fortbildungsstudie, in der die Teilnehmer weniger als Objekte von Fortbildung, sondern vielmehr als Forschende die Innenverhältnisse ihrer wechselseitigen Beziehung offen gelegt haben.

mit Marianne Dittmann:
Elternhandbuch Kindergarten, Weinheim 1995, 261 S.

Elternhandbuch Kindergarten

Das „Elternhandbuch Kindergarten“ präsentiert eine fundierte Übersicht zur heutigen Kindergartenerziehung. Die Vielfalt der Kindergartenlandschaft wird nicht nur von den theoretischen Quellen her vorgestellt sondern in erster Linie aus der Praxis der Kindergärten selbst. Das heißt: Exemplarisch ausgewählte Einrichtungen stellen sich selbst vor und geben eine Visitenkarte ab, anhand derer die Adressaten des Buches. Eltern und in zweiter Linie aber auch Erzieherinnen und Erzieher Entscheidungshilfen dafür finden können, in welchem Konzept sie sich am besten aufgehoben fühlen. Grundsätzliche Probleme des Kindergartenlebens werden in Einzel­beiträgen erörtert, die die theoretischen Konzepte der verschiedenen Einrichtungen diskutieren. Der Band enthält außerdem Informationen zur rechtlichen Situation des Kindergartenalltags.

mit Marianne Dittmann:
Brave Mädchen, böse Buben? Weinheim 1992, 190 S.

Brave Mädchen, böse Buben?

Angeboren oder erworben – immer noch wird heftig gestritten, was mit Erziehung in Sachen Geschlecht zu erreichen sei: Was kann man heute zur Entwicklung geschlechtsspezifischer Identität, zum Verhältnis von Jungen und Mädchen sagen, wie zeigt sich ihr Verhältnis im Kindergarten- und Grundschulalltag, wie wird es in Bilderbüchern und Spielzeug dargestellt, und was kann man tun, um Erziehern und Lehrern geschlechtsspezifische Erziehung näher zu bringen? In diesem Buch berichten Lehrer/-innen und Erzieher/-innen aus ihrem pädagogischen Alltag, schreiben Wissenschaftler und Journalisten über die Beziehung zwischen Jungen und Mädchen und stellen Erwachsenenbildner Fortbildungskonzepte zum Umgang mit diesen Beziehungen vor. Abgerundet wird der Band durch eine Empfehlung von Büchern für Mädchen und Jungen, die ein anderes Bild von Weiblichkeit zeigen.

mit Eberhard W. Meyer:
Rambo im Klassenzimmer. Wie Lehrer/-innen sich der Video-Faszination ihrer Schüler annähern können, Weinheim 1991, 199 S.

Rambo im Klassenzimmer

Die Herausforderung der Bildungsinstitution Schule durch „sittlich“ gefährdende Kulturprodukte ist wahrscheinlich so alt wie die Schule selbst. Am Beispiel von indizierten Horror- und Gewaltvideos wird in diesem Buch aufgezeigt, welche konkreten Möglichkeiten es gibt, im Rahmen erfahrungsorientierter Lehrerfortbildung mit Lehrerinnen und Lehrern zu arbeiten. Die Überwindung der Angst- und Ekelschwelle vor Filminhalten, die Kinder und Jugendliche faszinieren, ist ein wichtiger Punkt des Zugangs zu produktiven Umgangsformen mit dem Medium. Neben zahlreichen praktischen Fortbildungsmodellen werden Argumentationshilfen angeboten im Hinblick auf den Zusammenhang von Medienkonsum, Medienpädagogik und Gewalttätigkeit, den Unterschied in der Wirkung von Horror- und Gewaltvideos auf Schülerinnen und Schüler, die Langzeitwirkung des Medienkonsums von Horror- und Gewaltvideos. Abgerundet wird der Band durch Arbeitsmaterialien für die konkrete Fortbildungsarbeit.

mit Urte Finger-Trescher:
Psychoanalyse und schulische Konflikte, Mainz 1991, 186 S.

Psychoanalyse und schulische Konflikte

Seit Begründung der Psychoanalyse sind Schule und schulische Konflikte immer wieder Gegenstand kritischer Reflexionen gewesen. Ob es darum ging, innerhalb der bestehenden Institution die Lebens- und Lernverhältnisse für Kinder zu verbessern, den LehrerInnen Unterstützung in den Beziehungsschwierigkeiten mit ihren SchülerInnen zu vermitteln oder die Institution als Ganzes als menschenverachtend zu kritisieren ÷ weniges von dem hat in den regulären schulischen Alltag Eingang gefunden. Dennoch fehlt es nicht an Bemühungen, wenigstens vom Umfeld her Einfluß auf schulische Konflikte zu nehmen. Bei speziellen Beratungsangeboten für Lehrerinnen, wie sie inzwischen zu den meisten Fortbildungsprogrammen gehören, hat sich neben anderen psychosozialen Methoden auch d ie Psychoanalyse bewährt.


mit Urte Finger-Trescher, Martin Scherpner:
Psychoanalyse und Soziale Arbeit, Mai 1 990, 184 S.

Psychoanalyse und Soziale Arbeit

Im Mittelpunkt sozialer Arbeit steht immer die Begegnung von Menschen. Sozialarbeit wird ihrem Auftrag nur gerecht, wenn sie diesem Aspekt die nötige Aufmerksamkeit schenkt, geht es doch in ihren Arbeitsfeldern nicht zuletzt auch um pädagogische Prozesse. Zum ersten Mal wird in diesem Band der Nutzen der Psychoanalyse für Tätigkeitsfelder der sozialen Arbeit sichtbar gemacht. Dabei gehen die Autoren ausdrücklich nicht von einem therapeutischen Verständnis von Psychoanalyse aus, sondern betrachten Beziehungssituationen in der sozialen Arbeit ebenso als Anwendungen von Psychoanalyse wie die therapeutische Begegnung. Neben einführenden Beiträgen, die aus der Sicht von Sozialarbeitern Möglichkeiten, aber auch Grenzen psychoanalytischer Konzepte diskutieren, enthält der Band Vertiefungen und Kontroversen aus der Sicht von Psychoanalytikern und Soziologen. An den Themen ,,Gruppe“ und ,,lnstitution“ werden anschauliche Beispiele für die psychoanalytische Reflexionsweise gegeben.

von 1989 – 2004: Mitherausgeber des Jahrbuchs der Psychoanalytischen Pädagogik

Jahrbuch der Psychoanalytischen Pädagogik

mit Hans-Georg Trescher:
Chancen der Gruppe, Mainz 1987

Chancen der Gruppe

Verständnis und Reflexion von Beziehungsprozessen in pädagogischen Handlungsfeldern werden meist nur auf die dem Bewusstsein unmittelbar zugänglichen Phänomene, vor allem aber auf Zwei Personen-Probleme bezogen. Selten wird darüber hinaus gesehen, daß die Gruppe ein eigenes „Wesen“, gleichsam ein Organismus mit eigenen Rhythmen und Gesetzmäßigkeiten ist, in der der einzelne in seiner jeweiligen Position mit und für die Gruppe empfindet und handelt. Die pädagogische Praxis wird häufig primär von (meist unbewussten) Gruppenprozessen geprägt und eher nachrangig von den geplanten Beziehungen. Pädagogische Ratlosigkeit in „Einzelfällen“ ist nach Meinung der Herausgeber auch auf die nicht erkannten und damit unberücksichtigten Gruppenaspekte der pädagogischen Beziehung zurückzuführen. Um mit den Besonderheiten der Arbeit mit Gruppen im Rahmen der Psychoanalytischen Pädagogik bekannt zu machen, haben die Herausgeber Beiträge zu folgenden Themenbereichen zusammengestellt: 1. Gruppenprozesse in unterschiedlichen Praxisfeldern, die erfahrungsnah dargestellt werden, 2. spezifische Gruppenprozesse in der „Erziehung der Erzieher“ (Aus-, Fort- und Weiterbildung) und 3. allgemeine Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten in Kleingruppen, die auf einer mehr theoretischen Ebene beschrieben werden.

mit Hans-Georg Trescher:
Adieu Alltag. Das Glück des Augenblicks, München 1986, 183 S.

Adieu Alltag

Nur einen kleinen Teil unserer alltäglichen Zeit nutzen wir in der Regel dazu, intensiv zu leben. Viele Menschen flüchten sich deshalb bisweilen in scheinbar lebendigere Bereiche des Lebens Bereiche, die faszinieren und Menschen anziehen, die auf der Suche nach mehr in ihrem Leben sind: nach mehr Glück, mehr Risiko, mehr Abenteuer. Dieses sozialkritische Lesebuch lädt den Leser zu solchen Ausflügen ein. Die Reisen sind erlebnisreich, bleiben jedoch ungefährlich, denn jeder hat die Möglichkeit, sich im Sessel zurückzuziehen. Niemand braucht Angst haben, ein Spieler zu werden, wenn er über die Spielleidenschaft liest; auch ein nächtlicher Diskothekenbummel lässt einen am nächsten Tag ausgeschlafen erwachen. Geschildert werden schillernde, gefährliche, vielleicht auch tabuierte Bereiche, die dem Alltag – zumindest zeitweise – adieu sagen.

Zauber, Magie und Rituale. Pädagogische Botschaften in Märchen und Mythen, München 1985, 126 S.

Zauber, Magie und Rituale

Zauber, Magie und Rituale beeinflussen seit jeher Denken und Handeln der Menschen. Dieses Buch enthält konkrete Beispiele, die zeigen, welche pädagogischen Botschaften in Märchen und Mythen enthalten sind. Zur Verdeutlichung dienen u. a. die Märchen vom „Geist in der Flasche“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und „Hänsel und Gretel“. Zentraler Punkt all dieser psychoanalytisch ausgerichteten Beiträge ist, dass wir die „bösen“ oder „schlechten“ Anteile an uns selbst sehen lernen und sie nicht nur am anderen bekämpfen!


mit Aloys Leber und Hans-Georg Trescher:
Die Bedeutung der Gruppe für die Sozialisation: Kindheit und Familie, Göttingen 1985, 137 S.

Die Bedeutung der Gruppe für die Sozialisation: Kindheit und Familie

Die Autoren entfalten aus der Perspektive unterschiedlicher theoretischer Ansätze die vielfältigen und oft widersprüchlichen Aspekte familialer Sozialisation. Dabei wird zugleich auch die Bedeutung von Gruppen außerhalb der Familie für die Entwicklung des einzelnen herausgestellt. Neben diesen theoretisch orientierten Arbeiten werden in den eher praxisbezogenen Beiträgen, die aus der Beobachtung des Gruppenverhaltens von Kindern entstanden sind, Rückschlüsse auf ein regelhaft bedingtes Gruppenverhalten gezogen und daraus spezifische Therapieverfahren bei Kindern abgeleitet. Es ergeben sich neue Perspektiven für die Familientherapie wie auch für die psychotherapeutische und die heil- und sozialpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen.

mit Aloys Leber und Hans-Georg Trescher:
Die Bedeutung der Gruppe für die Sozialisation: Beruf und Gesellschaft, Göttingen1985,146 S.

Die Bedeutung der Gruppe für die Sozialisation: Beruf und Gesellschaft

Im Mittelpunkt der Beiträge dieses Bandes steht die Untersuchung der institutionellen Formen, in denen sich die berufliche Sozialisation des einzelnen heute vollzieht. Das zentrale Anliegen der Autoren ist dabei, den in Institutionen Tätigen mehr Einsicht in die Prozesse und Bedingungen institutioneller Sozialisation zu vermitteln, um sie zu einem bewußteren Umgang mit institutionellen Beziehungen und zu einer freieren Gestaltung ihrer Berufsrolle zu befähigen. Die Beiträge behandeln so wichtige Berufsprobleme wie die Prozesse und Mechanismen der Herausbildung beruflicher Identität, die Aufdeckung und Auflösung berufsspezifischer Abwehrmechanismen, die Verdeutlichung institutioneller Konflikte in der Dynamik und Form von Gruppen und die »deformation professionelle« des mit Gruppen arbeitenden Psychotherapeuten.

von 1984 bis 1993: Mitherausgeber des Jahrbuchs der Kindheit

 Jahrbuch der Kindheit

mit Hans Nicklas:
Wenn Liebe zuschlägt. Gewalt in der Familie, München 1984 und München 1988, 186 S.

Wenn Liebe zuschlägt  Wenn Liebe zuschlägt

Die Familie – ein Hort des Glücks und der Harmonie? Dieses Buch beweist, dass das nicht selten eine Illusion ist. Häufiger als vielfach angenommen kommt es zu Demütigungen und Gewalt, und oft sind es die Kinder, die Konflikte und Streitigkeiten zwischen den Eltern auszubaden haben. Die Autoren haben typische Familien-Konflikte beobachtet und interpretiert. Es kommt ihnen nicht darauf an, nach »Schuldigen« zu suchen, sondern die im verborgenen ablaufenden Prozesse ans Tageslicht zu bringen, um Wege aus der Krise aufzuzeigen.

mit Ulrike Koester:
Liebe und Haß im Unterricht. Texte zur Analyse von Beziehungsschwierigkeiten in der Schulklasse, Weinheim-Basel 1981

Liebe und Haß im Unterricht

Unerklärliche Aversionen, versagte Wünsche und enttäuschte Erwartungen – kurz, Gefühle in den Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern bestimmen den Unterricht oft mehr als durchdachte Unterrichtsstrategien. Diese Texte geben Hilfen für das Sehen, Verstehen und Einfühlen in schulische Beziehungsschwierigkeiten und Anregungen für Veränderungen.

Spielerfahrungen mit Kindern – Sinnvolles Lernen oder pädagogischer Trick?, München 1981 und Frankfurt/M. 1988, 219 S.

Spielerfahrungen mit Kindern  Spielerfahrungen mit Kindern

Schule wird noch viel zu häufig als eine Stätte betrachtet, die lediglich der Vermittlung von Wissen dient. Die Autoren dieses Bandes plädieren deshalb für mehr Spiel-Räume im Unterricht, um Lehrern wie Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Gefühle und Grenzen kennenzulernen. Was es heißt, sich auf die Lebenswelt und den Erfahrungshorizont der Kinder einzulassen, und was erreicht werden kann, wenn dieser eigentlich pädagogische Aspekt der Lehrerrolle wieder mehr Beachtung findet, machen die Beiträge auf sehr eindrucksvolle Weise deutlich.

mit Rüdiger Beier und Marga Orban-Plasa:
Aggression und Apathie. Beobachtungen im Schulalltag, Wiesbaden 1979, 243 S.

Aggression und Apathie

Dieses Buch beruht auf der Arbeit einer Forschungsgruppe der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und hat Untersuchungen über die Entstehungsbedingungen und Verarbeitungsmöglichkeiten aggressiver Strukturen bei Kindern in Vor- und Grundschulklassen zum Inhalt. Die Autoren gehen zunächst ausführlich auf die sozialwissenschaftlichen Grundlagen ein und schildern dann die Beobachtungen über Verhaltensweisen zahlreicher Kinder im Schulalltag. Die Ergebnisse werden mit dem Ziel ausgewertet, Ideen und Vorschläge zur Beeinflussung aggressiven und apathischen Verhaltens zu entwickeln. Sie berücksichtigen dabei Stellungnahmen namhafter Wissenschaftler und setzen sich kritisch mit dem Problemkreis Individuum – Elternhaus – Schule – Gesellschaft auseinander. Übersichtliche „Handreichungen“ setzen die Erkenntnisse in die Praxis um und vermitteln wertvolle Hilfen bei der Beschaffung und Handhabung von Lern- und Spielmaterialien zum sozial-emotionalen Lernen.