Prolepsis wurde von Jean Houston in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als ein praktischer Versuch entwickelt, desintegrierte Entwicklungserfahrungen (vor allem aus der motorischen Entwicklung) zu reintegrieren. Ihre Biographie wird folgendermaßen beschrieben:

„Kulturgeschichtswissenschaftlerin, ist gemeinsam mit ihrem Mann, Dr. Robert Masters, Ko-Direktorin des Mind Research Institutes in Pomona, New York. Als ehemalige Präsidentin des Verbandes Humanistischer Psychologie lehrte Frau Dr. Houston an der Columbia Universität, dem Hunter College, der New School for Social Research am Marymount College und an der Universität California Philosophie, Psychologie und Religion. 1985 wurde sie von der nationalen Erziehungswissenschaftler Vereinigung zur Pädagogin des Jahres gewählt.

Jean Houston ist international als Seminarleiterin und Expertin in Fragen menschlicher Entwicklung bekannt. Ihre intensiven, energiegeladenen Workshop sind einfallsreiche, kunstvoll choreographierte Erlebnisse. Sie verbindet ihre Vorträge/Lichtbildervorträge über Mythen, Geschichte, Philosophie und Psychologie mit Musik, Meditation und Visualisation, Bewegung und Tanz. Sie schrieb selbst oder war Mitverfasserin von 12 Büchern. In Deutsch erschienen u.a. „Lebenskraft ? Geschichte als Spiegel persönlicher Entwicklung“, „Bewusstseinserweiterung über Körper und Geist“.
(Quelle: http://www.culturelife.de/html/referenten/Houston_bio_d.html)

Die Übung beinhaltet ein systematisches Durchleben der aufeinanderfolgenden Entwicklungsstadien (Fisch/Amphibium/Reptil/niederes Säugetier usw.) und eine anschließende Reflexion der Erfahrungen (Anweisungen pdf-Format). Abschließend wird in einem „Schnelldurchgang“ eine Art Integration der Erfahrungen angeboten.