Differenzerfahrungen und „interkulturelle Integration“ in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, in Interculture-Online, Vol. 2004, Issue 7, 30.3.2004 (Text im pdf-Format)

mit Bernhard Meyer:
Kinder in der Stadt. Multiperspektiven in der Sozialen Arbeit, Norderstedt 2004, 215 S.

Kinder in der Stadt.

Kinder und der öffentliche Raum sind Lerngegenstand für Erwachsene. Deshalb stehen psychologische und pädagogische Zugänge zur Lebenswelt von Kindern in öffentlichen Räumen sowie den Implikationen des Themas für die Soziale Arbeit im Mittelpunkt.
– Was ist ein Kind? Was unterscheidet es vom Erwachsenen?
– Wie gestaltet sich das Generationenverhältnis?
– Wozu brauchen Kinder Spielraum? Wie nutzen Erwachsene öffentliche Räume?
– Wie regeln Erwachsene und Kinder ihre Interessengegensätze im öffentlichen Raum?
– Was sind Charakteristika der Orte von Interessenkonflikten zwischen Kindern und Erwachsenen (Spielplatz – Straße – Schulhof)?
– Wie sind sie im Laufe der Geschichte entstanden? Wie haben sie sich entwickelt?
– Welche Formen von und Erfahrungen mit Partizipation zu den speziellen Orten gibt es?
Der multiperspektivische Zugang spiegelt sich auch in den Forschungsarbeiten von Studierenden wieder, die in diesem Sammelband das Ergebnis eines methodischen und didaktischen Konzeptes widerspiegeln, genannt Thematische Kombination.

mit Bernhard Meyer: Die TEKO. Ein hochschuldidaktisches Konzept des Lehrens, Lernens und Forschens, in: C. Büttner/B. Meyer (Hrsg.): Kinder in der Stadt. Multiperspektiven in der Sozialen Arbeit, Norderstedt 2004, S. 12-26

Jugend und Gewalt – Über den Sinn von Grenzen und Strafen im Erziehungsprozeß, in: Frank Bettinger/Cornelia Mansfeld, Mechthild M. Jansen (Hrsg.): Gefährdete Jugendliche? Jugend, Kriminalität und der Ruf nach Strafe, Opladen (Leske + Budrich) 2002, S. 117-129

Michael: die verunsicherte Identität, in: Meyer, Bernhard (Hg.): Zum Beispiel Michael M. und Dagmar S.. Multiperspektiven in der sozialen Arbeit, Darmstadt 2001, S. 41-49

Psychoanalytische Blicke auf den Fall D., in: Meyer, Bernhard (Hg.): Zum Beispiel Michael M. und Dagmar S.. Multiperspektiven in der sozialen Arbeit, Darmstadt 2001, S.215-227

mit Bernhard Meyer:
Lernprogramm Demokratie – Möglichkeiten und Grenzen politischer Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Weinheim und München 2000

Lernprogramm Demokratie

Wann, wie und wo kann man Kinder und Jugendliche in Familie, Kindergarten, Schule und kommunaler Öffentlichkeit an demokratische Verhaltensweisen heranführen? Welche Voraussetzungen haben die entsprechenden Lernfelder? Um welche Verhaltensweisen geht es beim „demokratischen Verhalten“ überhaupt? Erziehung wird in diesem Band daraufhin befragt, was sie zu welchem Konzept von Demokratie beiträgt bzw. welche Wünsche an Demokratie als einer politischen Lebensform sich in pädagogischen Konzepten widerspiegeln. Dabei geht es um Anhaltspunkte, welches die für demokratische Verhalten sensiblen Stellen im Beziehungsprozess zwischen Kindern und Erwachsenen sind. Es geht außerdem um die Bedingungen, unter denen demokratisches Verhalten bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Dadurch werden Möglichkeiten und aber auch Grenzen von Pädagogik im Hinblick auf politische Bildung sichtbar.

Texte mit und von Studierenden, die im Rahmen von Studienleistungen entstanden sind:

mit Birgit Berens: Pappkarton und Kugelkiste. Zur Wiederbelebung perinataler Erfahrungen am Beispiel einer heilpädagogischen Betreuung eines 6jährigen verhaltensauffälligen Kindes, in: Int. J. Prenatal and Perinatal Psychology, 1/1997, S. 99-113
(Text im pdf-Format)

mit Michael Metz: Anwendungungen von Gruppenarbeit in der stationären Psychiatrie durch Sozialarbeiter/innen, in: Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik 1/1996, S. 67-86

mit Jutta Pfeil: Perinatale Aspekte von Verhaltensstörungen am Beispiel eines Kindergartenkindes, in: Datler, W./Finger-Trescher, U./Büttner, C. (Hg.): Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik, Band 6, Mainz 1994, S. 69-90

mit Michaela Wirtz: Heldenwahl, in: Michel, K.M./Spengler, T. (Hg.): Heroisierungen (Kursbuch 108), Berlin 1992, S. 123-134

Madeleine Schnücker: Aus der Fremde ins Frauenhaus – Einblicke in ein Migrantinnenschicksal mit sozialpädagogischen Konsequenzen, in: (P-4-Bericht)

Inga Samwer: Autoaggressive Verhaltensweisen geistig behinderter Menschen. Psychoanalytisch orientierte Verstehenszugänge und deren Umsetzung in pädagogische Handlungsfelder am Beispiel der Betreuung eines schwer geistig behinderten Jugendlichen WS 95/96
(Diplom-Arbeit, Ko-Gutachterin: Annemarie Bauer, Text im pdf-Format

Bernhard Salmen

Grandiosität und Ohnmacht

Psychodynamische Aspekte der Arbeit mit einem 9jährigen Jungen im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe
Mainz 1995

Ohnmacht und Grandiosität

Das vorliegende Buch stellt ein Stück sozialpädagogischer Familienhilfe vor, Die in diesem Arbeitsfeld auftretenden individuellhelferbezogenen, professionell-fallbezogenen und institutionell-strukturbezogenen Probleme werden mit dem psychoanalytischen Ansatz auf ihre Hintergründe und Verstehenszusammenhänge hin untersucht. Dabei steht vor allem der Aspekt in der Familienhilfe im Vordergrund, der sich wohl am nachhaltigsten auf die Hilfs- und Beziehungsbereitschaft des Helfers auswirkt: die Ohnmachtserfahrungen des Klienten (und damit korrespondierend seine Größenphantasien). Entlang eines Fallbeispiels schlägt der Autor vor, diese von der Psychoanalyse als narzißtisch charakterisierten Phänomene als „Selbstvergewisserungsversuche“, also nicht als in gewissem Sinne defizitär, sondern positiv zufassen: Das brüchige und bedrohte Selbst des Klienten versucht, sich der Kontinuität seines Daseins zu vergewissern und somit sein narzißtisches Gleichgewicht aufrecht zu halten.
(Diplom-Arbeit, Ko-Gutachter: Hans-Georg Trescher)